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Die
Gebrüder Wörner OHG in der Altlußheimer Friedenstraße ist eine
interessante Adresse. Dies nahmen die Freien Wähler zum Anlass, um
eine Firmenbesichtigung
durchzuführen. Empfangen wurde die Delegation aus Gemeinderäten,
Vorstandschaft und Mitgliedern vom Geschäftsführer Klaus Wörner und
Herrn Rüdiger Krauss um die Firmenentwicklung, die Marktsituation
und die künftige Ausrichtung zu erläutern. Angeführt vom
Fraktionsvorsitzenden Matthias Steffan, den Gemeinderäten Werner
Köhler und Klaus Rittlinger haben die Besucher einen interessanten
Nachmittag erlebt. Die Gebrüder Wörner OHG beschäftigt derzeit 34
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 3 Auszubildende. Besonders der
Ausbildungsverbund mit der BASF Aktiengesellschaft ermöglichte dem
Altlußheimer Unternehmen kontinuierlich Spitzenkräfte in der
Ausbildung und für die spätere Übernahme zu gewinnen betonte Klaus
Wörner. „Nicht zuletzt die Ausbildung im eigenen Haus, das zeige die
Erfahrungen der letzten Jahre, sei auf hohem Niveau und habe bereits
führende Persönlichkeiten in der Metropolregion Rhein-Neckar
hervorgebracht“ zeigte sich der Geschäftsführer sichtlich zufrieden.
Als führendes Fachunternehmen in
der Region im Werkzeug- und Sondermaschinenbau, aber auch im
Konstruktionsbau und in der Messtechnik, zählen nicht zuletzt
Unternehmen wie Goodyear, Bombardier Transportation, Schuler SMG,
das Mannheimer Unternehmen Friatec, Weidenhammer Hockenheim und die
Pfälzischen Flugzeugwerke Speyer zu den langjährigen Kunden.
1946 wurde das Unternehmen von
Ferdinand Wörner als Landmaschinenwerkstatt gegründet. Hier sollte
zur hauseigenen Landwirtschaft noch ein zusätzliches Einkommen
erwirtschaftet werden. Alle Arbeiten wurden angenommen.“ Geht nicht,
gibt es nicht“, lautete damals wie heute die Devise. Seit 1961
führen die beiden Brüder Walter und Klaus Wörner das
Familienunternehmen. Eine Unternehmensstärke sei es, bei
Kundenanfragen stets eine Lösung anzubieten, auch wenn diese nicht
immer im eigenen Unternehmen realisiert werden könnte. Dies hat uns
in der Vergangenheit so Klaus Wörner den Ruf als „kompetenter
Ansprech- und Kooperationspartner“ eingebracht.
Die Freien Wähler dankten
insbesondere der Geschäftsleitung für ihr soziales Gewissen, denn
das Unternehmen bilde stets weit über dem Branchendurchschnitt aus.
Beeindruckt waren die Besucher bei der Firmenbesichtigung. Mit
Interesse wurden der Entwicklungsbereich und die Produktion
besichtigt. Produktionsleiter Krauss erläuterte die effektive
Anordnung der verschiedenen Produktionsprozesse, vom Materialeingang
bis zum Warenausgang sei alles systematisch durchdacht, damit
kostensparend produziert werden könne. „Der Zeitfaktor“ so Klaus
Wörner, spiele eine wichtige Rolle, um sich am Markt behaupten zu
können. Abschließend dankte die Delegation der Geschäftsleitung für
die interessante Führung. Die Betriebsbesichtigung kam auf
Initiative des Vorstandsmitglieds Volker Strasser zu Stande.
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