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Viel zu oft
suchen wir in unserer Gesellschaft zwischen den Kulturen und
Nationen nach unterschieden. Dabei sind es die Gemeinsamkeiten die
unsere Stärken ausmachen. Zu diesem Ergebnis kam der Vorsitzende des
Heidelberger Migrationsbeirates Michael AlliMadi, den die Freien
Wähler zu einem Vortragsabend ins Bürgerhaus eingeladen hatten. Für
die Menschen im 10 bevölkerungsreichsten Land Afrikas sei das
Streben nach Glück und Zufriedenheit für sich selbst und die eigene
Familie so AlliMadi, identisch mit dem Streben der Deutschen. Eine
spannende Lebensgeschichte wie Sie sonst nur Bücher beschreiben, kam
der einst 7
Jährige mit seiner Familie nach Deutschland. Aufgrund der
politischen Verhältnisse und des Staatsstreiches des damaligen
ugandischen Diktators Idi Amin, wuchs Michael AlliMadi in Bayern auf
und besuchte dort ein Internat. Heute lebt er mit seiner Frau und
den Kindern in Heidelberg und engagiert sich neben seinem Beruf als
Geschäftsführer einer Unternehmensberatung für die Integration
seiner Heimatstadt. Insgesamt 27 % der 147.300 Heidelbergerinnen und
Heidelberger haben heute einen Migrationshintergrund. Bei seinen
Ausführungen betonte er, dass er Deutschland nicht als
Einwanderungsland sehe, vielmehr als ein Land der
Einwanderungspotentiale. Er sei fest davon überzeugt, dass die
Bemühungen in Deutschland, die Integration weiterzuentwickeln einen
hoffnungsvollen Verlauf nehmen werden. Er begründet dies mit seinen
bisherigen Erfahrungen in Deutschland, dass es der Mentalitätder
hier lebenden Menschen entspreche, Themen mit einer besonderen
Sorgfalt und Engagement nachzugehen. Auf die abschließende Frage des
Moderators Matthias Steffan ob Uganda ein Reisetipp sei, konnte dies
Michael AlliMadimit Reisezielen wie dem Viktoriasee, den
Berggorillas und der touristischen Unberührtheit des Landes nur
bestätigen. |